[3/24] Zusammenhänge: con4gis im Contao Backend

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con4gis Tipps, Tricks und Türchen 3 von 24

An den Türchen-Tagen vor Weihnachten öffnen wir für Euch immer am späten Nachmittag ein neues Tor in das con4gis Universum. Hinter unserem dritten Türchen erklären wir Euch wie die con4gis Maps Module im Contao Backend zusammenhängen.

con4gis wächst projektgetrieben und das täglich. Es kommen regelmäßig neue Funktionen und insbesondere Anfänger ärgern sich über die gewaltigen Backendmodule. Im März 2020 kommt die con4gis 7 und die "Usability" steht ganz oben auf unserer Liste. Wir werden den Einstieg leichter machen. Nichtsdestotrotz sind viele Dinge aus gutem Grund so. Heute beschreiben wir Euch wie die verschiedenen Backendmodule in con4gis/maps zusammenhängen.

Contao Backend Module eines con4gis Kartenprojekts.

 

Das Bild macht die Zusammenhänge deutlich: (7), (5) und (1) sind zwingend erforderlich um eine Karte darzustellen. (6) und (3) braucht Ihr um anklickbare Daten auf der Karte darzustellen. Eine Karte kann mit unterschiedlicher Konfiguration an verschiedenen Stellen der Website eingebunden werden und beliebig komplexe Datenstrukturen (6) enthalten. Jede Karte kann über das Profil (5) verschiede Basiskarten (1) und Lokationsstile (3) anbieten und ein eigenes Kartenlayout (6) haben.

Im Folgenden erklären wir die sieben Bereiche:

 

(1) Basiskarten

Das Kartenbild (z.B. von Bing, Here oder Mapbox) nennen wir die Basiskarte. Sie wird, quasi als unterste Schicht in Eurem Kartenprojekt dargestellt. Eine Basiskarte kann in beliebig vielen Kartenprojekten angebunden werden. Außerdem können in einem Kartenprojekt über das Kartenprofil (5) beliebig viele Basiskarten angebunden werden.

 

(2) Overlays [Basiskarten]

Overlays sind ebenfalls Basiskarten, die als zweite Schicht geladen werden. Bspw. um weltweite Daten, wie Wetterdaten darzustellen oder um Teile der Karte mit einem eigenen, speziellen Bild zu überlagern (siehe: [2/24] Georeferenzierte Bilder). Overlays sind also Daten die im speziellen Kartenprojekt zum Kartenbild dazugehören. Bildlich gesprochen klebt Ihr noch was eigenes auf die Basiskarte (1). Beispielsweise Seezeichen für eine Seekarte.

 

(3) Lokationsstile

Lokationsstile sind Bild- und Grafikelemente die Ihr auf die Karte bringt um zum Beispiel ein Standort, eine Fläche oder Strecke darzustellen. Die Stile sind frei definierbar. Es gibt ein paar Standardelemente. Außerdem sind Pixel- und Vektorgrafiken nutzbar. Auch Fotos.

 

(4) Kartenlayout

Im Kartenlayout könnt Ihr Farben und Formen der Bedienelemente bestimmen. Darüber könnt Ihr Eure Karten relativ schnell an Eure Anwendung anpassen.

 

(5) Kartenprofile

Das Kartenprofil bestimmt wie die Karte aussieht und was die Karte alles kann. Hier könnt Ihr:

Basiskarten zuordnen (1), Lokationsstile zuordnen (3), das Kartenlayout zuordnen (4) und die vielen verschiedenen Kartenfunktionen (wie bspw. den Vollbildmodus) ein und ausschalten. Das Kartenprofil ist die Schaltzentrale für Kartenfunktionen.

 

(6) Strukturelemente [Kartenstruktur]

Über die Kartenstruktur definiert Ihr die Karte selbst und die darauf darzustellenden Informationen. D.h. die Stuktur bestimmt die Daten, die auf der Karte dargestellt werden sollen. Dafür gibt verschiedene Strukturelemente wie beispielsweise GeoJson, KML, GPX, u.v.m. Auch eigene Daten könnt Ihr darüber pflegen und anbinden.

 

(7) Karte [Kartenstruktur]

Die Karte bindet Ihr schlußendlich als Inhaltselment in einem Artikel oder als Modul in Eurem Seitenlayout ein. Die Karte wird in der Kartenstruktur definiert und Strukturelemente (6) werden in einer Baumstruktur in die Karte gehangen. Solltet Ihr Strukturelemente in mehreren Karten benötigen könnt Ihr diese auch verlinken.

 

Dieser kurze Überblick über die Contao Backend Module von con4gis-Maps konnte bei Euch hoffentlich für etwas mehr Orientierung sorgen. Mehr zum Thema findet Ihr unter docs.con4gis.org.

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